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ANTRAGSTELLUNG
 

Wer noch keinen Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung gestellt hat, kann dies bei dem örtlich zuständigen Versorgungsamt tun. Auf den formlosen Antrag hin werden die entsprechenden Formulare zugesandt. In einigen Regionen Nordrhein-Westfalens ging die Trägerschaft der Versorgungsämter auf die jeweiligen Kommunen mit Wirkung zum 01.01.2008 über. Die Anschriften der Behörden sind jedoch weitestgehend gleich geblieben. Am Verfahren hat sich dadurch auch nichts geändert.

Es ist auch möglich und wegen der Zeitersparnis ratsam, das Antragsformular herunterzuladen und bereits ausgefüllt an das Versorgungsamt zu schicken. Das für Nordrhein Westfalen benötigte Formular können Sie hier online ausfüllen und ausdrucken. Nachteil: Beim Ausfüllen müssen sie alle notwendigen Daten bereits vorliegen haben.
Wenn Sie das ausfüllen eines Onlineformulares scheuen, sollten Sie auf die traditionelle Form zurückgreifen, die Formulare in gedruckter Form anfordern und diese in aller Ruhe ausfüllen. Diese Vorgehensweise hat sich häufig als effektiver herausgestellt.

Wenn Sie aus anderen Bundesländern kommen, sind andere Formulare nötig. Wo Sie diese finden und die Adresse des für Sie zuständigen Versorgungsamtes teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Wurde bereits ein Antrag gestellt und eine Behinderung anerkannt, so können sie eine Folgeantrag stellen, wenn sich die gesundheitliche Situation verschlechtert hat oder neue Leiden hinzugetreten sind. Das gleiche (nicht dasselbe !) Antragsformular wie für den Erstantrag kann verwendet werden.

Selbstverständlich sind Sie verpflichtet, auch Besserungen dem zuständigen Versorgungsamt mitzuteilen. Dieses entscheidet dann nach Prüfung, ob der anerkannte Grad der Behinderung (GdB) reduziert werden muss.

Bei jeder Antragstellung müssen Angaben zur Person und zu ärztlichen Behandlungen /Diagnosen, Krankenhausaufenthalten sowie Kuraufenthalten gemacht werden. Arztberichte holt das Versorgungsamt selber von den im Antrag angegeben Ärzten und Krankenhäusern ein.

Das Feststellungsverfahren kann, auch aufgrund des Umfanges einzuholender Auskünfte, lange dauern. Daher erhalten Sie eine Eingangsbestätigung Ihres Antrages durch das Versorgungsamt. Verfahrensdauern von einem halben Jahr sind keine Seltenheit. Die begutachtenden Ärzte bekommen in der Regel zwar nur einen Monat Zeit, jedoch beträgt die durchschnittliche Rücklaufdauer mehr als 2 Monate.


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